Bettina Briesenick-Becker

bildende Kunst ,..Objekt,Skulptur, Installation

Ausstellung: „Die Durchlässigkeit der Dinge“
vom 01.09. bis 20.10. 2019, ZEIT-RAUM-KUNST im Kunstverein Lippstadt

Kurz-Vita:

Bettina Briesenick-Becker
1963 geboren in Neuental/Hessen
Lebt und arbeitet seit 1995 in Soest
 
Beginn der künstlerischen Arbeit im eigenen
Atelier seit 2004
Entwicklung von Ölmalerei und Zeichnung über
Materialverarbeitung im Bild zur Objektkunst und Installation
Seit 2013 Entwicklung des „Cotonage“Materials
 
Seit 2004 Mitglied im Künstlerhaus  Bem-Adam , Soest
Mitglied der Künstlerinnengruppe „pusch ab!“
Seit 2008 Leitung von Kulturprojekten mit Kindern
und Jugendlichen

Ausgewählte Gruppenausstellungen
2009 „Vis a`vis“, Galerie Kreiskunstverein, Soest
2012 „In Form“, Kulturzentrum Alter Schlachthof
„Mond über Soest- KünsterInen des 20. und 21. Jahrhunderts
im Dialog“, Kunstmuseum Wilhelm-Morgener-Haus, Soest
2013 „pusch ab!“, bem-adam-galerie, Soest
2014 „leben-vergehen-werden“, jurierte Ausstellung des Kreiskunst
Verein Soest, Kunstmuseum Wilhelm-Morgener-Haus, Soest
„Kunst im Bunker“, Hochbunker, Soest
„pusch ab 2.0“, Alte Schule, Hattrop
2015 „Treff 15“, jurierte Ausstellung, KunststiftungHazArt, Soest/NL
„Grandweg 32a“, „pusch ab!“ Ausstellung, Alte Kornbrennerei
Kunstförderpreis 2015 des Kulturparlaments Soest
2016 „Treff II“, Deutsch-niederländische Ausstellung, Neu-St. Thomä, Soest
2017 „anderswo“, Einzelausstellung bem-adam-galerie, Kaserne, Soest

Über meine Arbeiten
Ausgangspunkt meiner Arbeiten ist die Frage nach der Gestaltung von „Zwischenräumen“, die durch die uns eigenen menschlichen Ambivalenzen stets präsent sind.  Ambivalenz, definiert als Vieldeutigkeit, Paradoxon, Unschärfe, im Vagen bleiben.., ist ein individuelles als auch gesellschaftliches Phänomen, besonders in Phasen von Veränderung und Übergängen.
Wie kann das „Dazwischen“, das Abwesende sichtbar werden?
Die fragilen Werke aus „Cotonage“, meiner Technik aus „flüssiger Watte“und Draht, sind zumeist Abformungen von Körper -fragmenten, freien Konstruktionen oder Fundstücken. Durch ihre Materialsprache transportieren sie zugleich „das Feine und das Grobe, das Leichte und das Schwere, das Schöne und den Zerfallsprozess“. Formen und Figuren, die in ihrer Hülle eine Fülle erahnen lassen,- das Dazwischen wird zum Thema. Das was man sieht ist ein Verweis auf das was nicht sichtbar ist.
Das Weiß, als bewusste Entscheidung, lässt den feinen Strukturen und Formen den Vortritt und ermöglicht mit all den vielfältigen Schattierungen und Nuancen ein immer wieder neues Sehen.
Meine „Cotonage“Arbeiten reagieren durch Material und geringem Gewicht, auf ihre Umgebung. Je nach Aufhängung und durch Luftbewegung drehen und bewegen sie sich im Raum.